Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schreibt für viele Unternehmen in der Europäischen Union (EU) die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten vor.
Diese komplexe Aufgabe kann zwar von einem Angestellten übernommen werden. Er muss dafür aber entsprechend aus- und fortgebildet sein, sowie für Datenschutz-aufgaben von seiner eigentlichen Tätigkeit freigestellt werden.  Für die allermeisten Unternehmen empfiehlt sich deshalb eher die Bestellung eines juristisch und technisch versierten Experten als externen Datenschutzbeauftragten. Er berät die Geschäftsführungallgemein in Fragen des Datenschutzes, schult die Mitarbeiter und kontrolliert regelmäßig die technische und organisatorische Umsetzung des Datenschutzes im Unternehmen.  Datenschutz ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Chance,die Prozesse noch einmal neu zu betrachten und zu bewerten und bisher unerkannte Risiken abzuwenden.  

Wir unterstützen Sie auf diesem Weg 

Das Bundesdatenschutzgesetz und die DSGVO gilt grundsätzlich für alle Unternehmen. Mit der Neuordnung ab Mai 2018 werden viele Änderungen in Kraft treten und den Datenschutz in Europa vereinheitlichen.  

Nach der DS-GVO ist ein Datenschutzbeauftragter (DSB) in folgenden Fällen verpflichtend zu benennen (vgl. Art. 37 Abs. 1):

– Art. 37 Abs. 1 Buchst. a) DS-GVO: Personenbezogene Datenverarbeitung durch Behörde / öffentliche Stelle (Ausnahme: justizielle Tätigkeit) 

– Art. 37 Abs. 1 Buchst. b) DS-GVO: Die Kerntätigkeit des Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiters besteht in Verarbeitungsvorgängen, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Beobachtung von betroffenen Personen erforderlich machen.  

– Art. 37 Abs. 1 Buchst. c) DS-GVO: Die Kerntätigkeit des Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiters besteht in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten (Art. 9 DS-GVO) oder von Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten (Art. 10 DS-GVO).

Nach § 38 Abs. 1 Satz 1 BDSG haben Verantwortliche und Auftragsverarbeiter ergänzend zu den Vorgaben der DS-GVO einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, soweit sie in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen.

Datenschutz

Standrad
199 pro Monat
  • Unternehmen / Praxen / Kanzleien/
  • von 10 - 50 Mitarbeiter
  • Ein Standort
Popular

Datenschutz

Mittelstand
349 pro Monat
  • Unternehmen / Praxen / Kanzleien/
  • von 50 - 150 Mitarbeiter
  • mehrere Standorte

Datenschutz

Premium
499 pro Monat
  • Unternehmen / Praxen / Kanzleien/
  • von 100 - 500 Mitarbeiter
  • mehrere Standorte

7 Vorteile durch die Benennung eines externen Datenschutzbeauftragten

  • effektive, zuverlässige und gesetztes konforme Umsetzung des betrieblichen Datenschutzes
  • Kalkulierbare Kosten
  • Befristeter Beratervertrag statt erweiterter Kündigungsschutz des internen Mitarbeiters
  • Keine zusätzlichen Kosten für Aus– und Weiterbildung interner Mitarbeiter
  • Keine Freistellung eines internen Mitarbeiters für diese Aufgabe
  • Vermeidung innerbetrieblicher Interessenskonflikte
  • Genauere Analyse durch unabhängige Herangehensweise